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Infos für Vermieter und Eigentümer

hoffentlich nur "für Ihre Akten"

In Deutschland ist die Verpflichtung zur Ausstattung von Wohnungen mit Rauchwarn-meldern in der jeweiligen Landesbauordnung der einzelnen Bundesländer geregelt.

Derzeit (September 2015) haben 13 von 16 Länderparlamenten die Ausstattung von Wohnungen mit Rauchwarnmeldern für „Neubauten und umfangreiche Umbauten“ gesetzlich festgelegt. In 12 dieser 13 Bundesländer müssen auch vorhandene Wohnun- gen bis zum Ablauf einer Übergangsfrist mit Rauchwarnmeldern ausgestattet sein. Nord- rhein-Westfalen hat eine entsprechende Änderung der Bauordnung angekündigt.

Einheitlich festgelegt in allen bisher angepassten Bauordnungen ist, dass Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben müssen. Unterschiedlich geregelt ist, wer (Eigentümer oder Besitzer = Mieter) zum Einbau und zur „Sicherstellung der Betriebs- bereitschaft“ (= Wartung) verpflichtet ist. Auch das Ende der Übergangsfrist, bis zu der die Rauchwarnmelder installiert sein müssen, ist in jeder Bauordnung abweichend geregelt. Unterschiedlich geregelt ist, wer (Eigentümer oder Besitzer = Mieter) zum Einbau und zur „Sicherstellung der Betriebsbereitschaft“ (= Wartung) verpflichtet ist.

  • Vermieter und Eigentümer
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Auch das Ende der Übergangsfrist, bis zu der die Rauchwarnmelder installiert sein müssen, ist in jeder Bauordnung abweichend geregelt.

Fakt ist, dass Ende dieses Jahres die Übergangsregelung in Bremen, Nieder-sachsen und Sachsen-Anhalt abläuft. Das bedeutet: Wenn es in einem dieser Bundesländer nach dem 31.12.2015 bei einem Brand in einer vermieteten Wohnung Verletzte oder Schlimmeres gibt, werden die Behörden ermitteln, ob dafür das Fehlen der gesetzlich vorgeschriebenen Rauchwarnmelder verant-wortlich ist. Für diesen Fall wird aller Voraussicht nach der Eigentümer oder die Eigentümerin mit einer Anklage rechnen müssen.

In einigen anderen Bundesländern ist die Frist schon abgelaufen. Eigentümer, die hier noch nicht gehandelt haben, sollten dies schnellstens nachholen.

Selber machen? Oder machen lassen?

Es gibt grundsätzlich keine gesetzliche Verpflichtung, Rauchwarnmelder ausschließlich von dafür qualifizierten Fachkräften einbauen oder warten zu lassen. Jeder, der eine Be- triebsanleitung lesen und verstehen kann, darf Rauchwarnmelder einbauen, und das sollte auch jeder in seiner eigenen selbstgenutzten Wohnung so schnell wie möglich tun, unabhängig von gesetzlichen Übergangsfristen.

Wer jedoch nicht nur für sich selbst und seine Familie die Verantwortung trägt, sondern auch für die Personen in vermieteten Wohnungen, der muss damit rechnen, dass im Falle eines Schadens (ein Brand mit Personenschaden) Nachweise gefordert werden, dass der Einbau technisch einwandfrei erfolgt ist.

Der Vorteil für Vermieter, eine qualifizierte Fachkraft für die Installation und War- tung der Rauchwarnmelder hinzuzuziehen, liegt auf der Hand:

  • Die Fachkraft kennt die Anforderungen der DIN 14676 und kann auch bei schwierigen Anforderungen (besondere Raumgeometrie, Deckenbalken, Unterzüge, schräge Decken usw.) die beste Position zum Einbau des Rauchwarnmelders bestimmen.
  • Die Fachkraft kennt verschiedene Geräte und kann das Gerät empfehlen, das über die gesamte Lebensdauer von 10 Jahren zuverlässig funktioniert und keinen Ärger macht.
  • Durch die Beschränkung auf den gesetzlich und tatsächlich notwendigen Schutz wird genau die erforderliche Anzahl an Rauchwarnmeldern an den genau richtigen Positionen eingebaut. Ein oder zwei Rauchwarnmelder, die ein Laie vorsichtshalber zusätzlich einbaut, sind meist teurer als der Einsatz eines Profis.